Prof. Norman Uhlmann, M.Eng., M.A.

„Wissen ist kein Ergebnis, das aus einer Suchmaschine kopiert werden kann sondern der erfolgreiche Transfer für die individuelle Nutzung im Einzelfall.“

Beruf

Chief Executive Officer (CEO) der h3ko Unternehmensgruppe

Seit 2012 ist die h3ko Unternehmensgruppe national und auch international für kleine, mittelständische sowie große Unternehmen in der Softwareentwicklung tätig. Als Geschäftsführer trage ich für den nachhaltigen Portfolio-Aufbau sowie auch für unsere Mitarbeitenden eine hohe Verantwortung.

Unsere Unternehmensgruppe ist seit 2012 stetig gewachsen. Das Leistungsversprechen erstreckt sich nunmehr von der Softwareentwicklung, der klassischen IT-Betreuung und Auftragsweiterentwicklung bis zur Veröffentlichung eigener und Kooperationsprojekte im Bereich von kostenfreien und kostenpflichtigen Digitalisierungslösungen. Nachhaltigkeit (in allen Aspekten) gehört für uns im Rahmen der Konzeptentwicklung aber auch ganzheitlich in der Unternehmenskultur zur Selbstverständlichkeit (weitere Informationen unter www.h3ko.com).

Als Teil der h3ko bin ich neben meinen Aufgaben in der Geschäftsführung als externer Datenschutzbeauftragter und verantwortliche Person nach MDR (für Medizinprodukte) sowie Beauftragter für Medizinproduktesicherheit für die von uns oder mit anderen gemeinsam entwickelten Produkten in der Verantwortung.

Folgende Gesellschaften gehören aktuell zur h3ko-Familie:

  • h3ko Vertriebsgesellschaft mbH (Biesenthal)
  • h3ko Betriebsgesellschaft mbH (Biesenthal und Berlin-Lichtenberg)
  • h3ko Berlin Beteiligungsgesellschaft (Berlin-Hohenschönhausen)
  • h3ko Barnim Holding GmbH (Biesenthal)
  • h3ko Friedrichshafen Holding GmbH (Friedrichshafen, Werbellin und Lichterfelde (Barnim))
  • Lange & Uhlmann GbR (Biesenthal)

Darüber hinaus unterstützen wir über die h3ko Berlin Beteiligungsgesellschaft mbH und h3ko Friedrichshafen Holding GmbH innovative Start-Ups als Venture Capitalist, u.a.:

Mitglied im Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. - Arbeitskreisleiter Interoperabilität

Die h3ko-Unternehmensgruppe stellt für die Gesundheitsversorgung digitale Medizinprodukte her und berät andere Unternehmen sowie Behörden in der Umsetzung gesundheitsnaher Systeme, wie dem zentralen Organ- und Gewebespenderegister (für das BfArM).

Wir engagieren uns daher auch im Spitzenverband der Digitalen Gesundheitsversorgung und beteiligen uns aktiv in verschiedenen Ebenen an der Fortentwicklung der Digitalisierungskonzepte u.a. mit

Aktueller Schwerpunkt ist die Arbeitsgruppenbetreuung für die zum 1.1.2023 in Kraft tretenden Änderung der DiGAVO (Anbindung an die ePA). Jedes Mitglied des Verbandes ist herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Mehr unter: www.digitalversorgt.de

Mitglied im Business Angels Netzwerk Deutschland e.V.

Seit 2022 besteht die Mitgliedschaft im Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND) als akkreditierten Business Angel. Dieser Schritt soll es ermöglichen die Aktivitäten im Bereich der Gründungsbegleitung und Gründungsförderung zu professionalisieren und zu kanalisieren.

BAND Logo

Mehr unter: https://www.business-angels.de/

IHK Berlin Schlichtungsausschuss (Arbeitgebervertreter)

2019 – 2024. Der Schlichtungsausschuss basiert auf der rechtlichen Grundlage des § 111 Abs. 2 Arbeitsgerichtsgesetzes „zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Ausbildenden und Auszubildenden“. Der Schlichtungsausschuss ist zuständig für:

  • Streitigkeiten zwischen Ausbildenden und Auszubildenden
  • Berufsausbildungsverhältnisse im Sinne des Berufsbildungsgesetzes

Mehr unter: www.ihk-berlin.de

Handelsrichter am Landgericht Berlin

Seit 2013. Handelsrichter am Landgericht Berlin. Die Kammern für Handelssachen wurden 1877 mit Inkrafttreten des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) bei den Landgerichten in Deutschland installiert und sind mit insgesamt drei Richterinnen bzw. Richtern besetzt:

  • dem/der Vorsitzenden (Berufsrichter/in)
  • zwei ehrenamtlichen Richterinnen oder Richtern als Vertreter der Kaufmannschaft

Sinn und Zweck ist es, neben juristischen Kenntnissen auch kaufmännischen Sachverstand und kaufmännische Erfahrung in die Entscheidung des Gerichts einzubringen. Die ehrenamtlichen Handelsrichterinnen und Handelsrichter sind deshalb keine Laienrichter, wie Schöffen, sondern Fachrichter mit Spezialkenntnissen auf dem Gebiet der Unternehmensführung. Die besondere kaufmännische Sachkunde ersetzt häufig die Einschaltung eines Sachverständigen und führt so zu schnellen und fundierten Entscheidungen. Ehrenamtliche Handelsrichterinnen und Handelsrichter haben die gleichen Rechte und Pflichten wie Berufsrichter und sind zu absoluter Neutralität verpflichtet.

Professor mit Spezialgebiet Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie Lehrbeauftragter an Berliner Hochschulen und Trainer für Unternehmen

Seit 2013 bin ich für verschiedene Berliner Hochschulen als Lehrbeauftragter nebenberuflich tätig. Lehrbeauftragten obliegt es, selbständig Lehraufgaben wahrzunehmen, die nicht von den Hochschullehrern und Hochschullehrerinnen wahrgenommen werden können, u.a. aufgrund fehlender berufspraktischer Expertise in Ausbildungsfeldern, die für eine Vermittlung zwingend notwendig sind. Bis zum Jahre 2022 durfte ich daher in diesem Kontext verschiedene Lehrgebiete vertreten:

  • Grundlagen der Anwendung von Informationstechnik im Polizeiberuf
  • Rechnungswesen und Controlling
  • Cloud Computing sowie IT-Controlling
  • Softwaretechnologien, Modellierung von Geschäftsprozessen und Services sowie E-Commerce

Zusätzlich stand ich als Trainer in privaten Schulungsgesellschaften und privaten Hochschulen für die Themen Datenschutz und IT-Schutz sowie explizit im Rahmen der Existenzgründerberatung zur Verfügung.

Aufgrund meiner stetig wachsenden Aufgaben und durch meine Ende 2021 erhaltene Professur (vom Institut für Gesundheitsmanagement), enden die Lehrbeauftragten-Tätigkeiten an den Berliner Hochschulen im Jahr 2022 weitestgehend.

 

Lehrgebietsschwerpunkt ist die Digitalisierung, insbesondere in Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, darüber hinaus beinhaltet die Arbeit alle Aspekte der Medizininformatik und damit verbundene Medizinproduktezulassungen, u.a. nach MDR (Medical Device Rules) der Europäischen Union. Das Engagement erstreckt sich auch auf die Unterstützung von Herstellern gezielt in Randbereichen wie Qualitätsmanagementprozessen und schließlich der IT-Sicherheit und den damit verbundenen Datenschutzanforderungen, insbesondere für Medizinprodukte und medizinische Anwendungen.

Digitalisierung - Projektleiter für das zentrale Organ- und Gewebespenderegister (BfArM) im Auftrag der Bundesdruckerei GmbH

Das Organspenderegister wurde mit der Novellierung des Transplantationsgesetzes als neues Instrument zur Stärkung der Abgabebereitschaft für Organspende-Erklärungen in Deutschland gesetzlich begründet. Es wird aufgrund der Pandemie erst Ende 2022 veröffentlicht. Als Gesamtprojektleiter für die Entwicklung des Registers verantworte ich die fristgerechte Umsetzung beim Dienstleister (Bundesdruckerei) im Auftrag des BfArM – welches das zentrale Register führt.
Das komplexe System besteht aus mehreren Portalen, einer Anbindung an die Telematik-Infrastruktur der gematik sowie Einbindung des Authenticators der gematik für die Nutzung des eHBA (elektronischer Heilberufeausweis).

Noch ist der Organspenderausweis analog und hier bestellbar: organspende-info.de

Forschung und Pionierprojekte

Digitalisierung des Gesundheitswesen - Projekt Schwindel App der Sana Prime GmbH

Nachdem wir die erste DiGA (Digitale Gesundheitsanwendung) erfolgreich für Deutschland entwickelt haben, welche von den Ärzten und Psychotherapeuten durch „App auf Rezept“ auch verschrieben und durch gesetzliche Versicherungen bezahlt wird, haben wir im Januar 2021 unser nächstes Projekt gestartet, gemeinsam mit der Sana Prime GmbH – für die wir die technische Umsetzung und Unterstützung im MDD und MDR Prozess der Zertifizierung vereinbart haben. Der Launch als MDD Produkt erfolgte im Mai 2021. Die Begleitung zur offiziellen DiGA und Betreuung ist bereits vereinbart, jedoch erst für Ende 2022 vorgesehen. Hintergrund ist der gesetzliche Zeitplan.

Weitere Informationen zum Produkt stehen auf der externen Projektseite bereit: schwindel-app.de

Digitalisierung des Gesundheitswesen - Projekt Kalmeda der mynoise GmbH

Im Rahmen der Revolutionierung des Gesundheitssystems in Deutschland wurde mit Wirkung zum 1.1.2020 das digitale Versorgungsgesetz (App auf Rezept) durch die Bundesregierung eingeführt. Im Rahmen dieses Gesetzes sollen Apps als Medizinprodukt eine Zulassung bekommen (unabhängig von komplexeren technischen Produkten) und als Behandlungsmöglichkeit durch die jeweiligen Ärzte verschrieben werden können. Voraussetzung ist die Zulassung durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte). Im Rahmen der therapeutischen Anwendungsentwicklung wurde das Produkt KALMEDA erstellt. Diese Applikation wurde als erste App auf Rezept am 22.09.2020 zugelassen und wird nun vollständig für die verschriebene Behandlungsdauer durch die gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Parallel zur Anwendung werden Studien erstellt, die den Behandlungserfolg garantieren und evaluieren sollen sowie als Grundlage für Verbesserungen der App dienen werden. Die Dateninteroperabilität legt der Gesetzgeber ebenfalls als Mindestmaß fest – auch dies wurde natürlich von uns von Beginn an vorgesehen.
Im Rahmen der DiGA-Abrechnung mit den Kassen wurde zusätzlich ein Abrechnungssystem erstellt, welches direkt und automatisiert mit den Krankenkassen kommunizieren kann nach den gesetzlichen Vorgaben des SGBII.

Wir, als h3ko, haben in diesem Rahmen mit dem Unternehmen mynoise GmbH von der ersten Stunde der Idee bis zur Marktreife das Projekt in der technischen Umsetzung (einschließlich IT-Sicherheit, Datenschutz und auch Patientenschutz) verantwortet und betreuen das Projekt am Markt.

Weitere Informationen zum Produkt stehen auf der externen Projektseite bereit: kalmeda.de

Forschungsprojekt „DOWSER“ - der HTW Berlin Beuth Hochschule für Technik und HWR Berlin

Im Rahmen der Geschäftsprozessanalyse wurden (zwischen 2017 bis 2020) die Prozesse der deutschen und slowakischen Behörden, welche im Massenanfall von Verletzten beteiligt sind, erhoben und Dienste konzipiert, die den aktuellen Datenschutzkriterien (inkl. der Beachtung der DSGVO) entsprechen und die in einer zweiten Stufe derzeit auf ihre Praxistauglichkeit geprüft werden. In der dritten Stufe sollen die Internationalisierungspotentiale (auf Europaebene) geprüft werden.

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes ist unter anderem die kostenfreie Wasserentnahmestellen-Applikation entstanden, mehr unter https://dowser-app.com.

Kooperationsforschungsprojekt „Good Vibration“ mit der HTW Berlin und der h3ko Betriebsgesellschaft mbH

„Good Vibrations“ ist ein Forschungsprojekt, welches ich zwischen 2017 und 2020 betreuen durfte. Ziel des Projektes war es, mittels technischer und algorithmischer Lösungen, den Alltag für Gehörlose und Schwerhörige zu erleichtern. Neben bereits etablierten Funktionen sollte es den Nutzern ermöglicht werden, deren Geräuschumgebung wahrzunehmen und sich so besser im Alltag integrieren zu können. Kommunikationsschwellen sollten so abgebaut werden. Die Applikation befand sich 2018 und 2019 in der technischen Analyse im Rahmen der Prototypenphase. Wir freuen uns, dass Apple und Google 2020 bereit waren die Integration der Barrierefreiheit und Geräuscherkennung in ihren mobilen Betriebssystemen zu integrieren. Das Projektziel der Alltagsinklusion wurde daher eher erreicht, als von uns geplant.

Gehörlose können durch die neuen und stetig weiterentwickelten Funktionen Notfallgeräusche wahrnehmen oder merken, dass Passanten sie direkt ansprechen. Diese Funktionen bieten Potential für viele Anwendungsfälle und erleichtern den Alltag im Rahmen der Ermündigung. Neben den genannten Funktionen sollte ursprünglich eine Hardware entwickelt werden, die eine Nutzung auch ohne Smartphones und mobilem Mikrophone ermöglichen sollte – geeignet für das eigene Zuhause, Hotel u.v.m. Da das Smartphone jedoch inzwischen in Deutschland in allen Altersgruppen verbreitet ist, ist diese zweite Phase als entbehrlich betrachtet worden und das Projekt in 2020 beendet worden.

Promotion „Digitalisierung von Prozessen bei BOS“

Risikomanagement bei Behörden mit Sicherheitsaufgaben (BOS) durch die
Digitalisierung von Prozessen bei der Feuerwehr in Deutschland und der Slowakei für einen effizienten Einsatz technischer Mittel und effektive Prozessabläufe in der Behördenarbeit.

Digitalisierung ist in Unternehmen bereits eine feste Strategie für den optimalen Ressourcen-Einsatz. In der Feuerwehr werden die Chancen bisher nicht oder eher wenig genutzt.

Die Dissertation unter dem Thema zeigt die Möglichkeiten der Behörden auf und skizzieren mögliche Lösungsansätze für die Praxis.

Lehre und Betreuung

Sie können mich in folgenden Hochschulen für Abschlussarbeitsbetreuungen kontaktieren. Im Collegium Humanum u.a. auch im Rahmen der Promotionsbegleitung:

 

Fachgebiete

Ich vertrete aufgrund meiner breiten Ausbildung verschiedene Disziplinen in der Lehre:

  • Controlling & Rechnungswesen (insbesondere IT-Controlling)
  • Marketing
  • Softwareentwicklung
  • E-Commerce
  • Cloud Computing
  • Digitale Medien
  • Digitale Gesundheitsversorgung
  • Der Nutzen von Teambuilding-Events für das Personalmanagement und Wege der Effizienzmessung, Gutachter und Prüfer (Bachelor Betriebswirtschaftslehre)
  • Konzeption und Erstellung eines viralen Films für h3ko, Gutachter und Prüfer (Bachelor Informatik)

Weitere Ehrenämter

Redaktionsverantwortlicher der Fachzeitschrift für das richterlicher Ehrenamt "Richter ohne Robe"

Seit Juni 2022 wurde mir die Verantwortung für die Redaktion der „Richter ohne Robe“ durch den Bundesvorstand und Präsidium des Bundesverbandes ehrenamtlicher Richterinnen und Richter (DVS) e.V. übergeben. Eine Verantwortung, die ich ehrenamtlich wahrnehme und auch nur befristet bis zum Ende dieses Jahres, um parallel eine Entscheidungsgrundlage für den Bundesvorstand zu erarbeiten, unter welchen Rahmenbedingungen eine Redaktion arbeitsfähig ist, was die Aufgaben explizit sind und welchen Turnus und Inhalt die Fachzeitschrift dauerhaft bieten kann, für einen Mehrwert auch für die Mitglieder in den einzelnen Landesverbänden.

Vorsitzender des Bundes der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter, Landesverband Brandenburg und Berlin e.V.

2018 – 2022. Vorsitzender des Bundes der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter im Landesverband Brandenburg und Berlin (BehR e.V.). Mit etwas Wehmut muss ich beruflich begründet, diese Funktion in neue vertrauensvolle Hände übergeben.

Der BehR e.V. hat den Auftrag der Interessensvertretung der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter wahrzunehmen und ist für die über 10.000 aktiven ehrenamtlichen Richterinnen und Richter erster Ansprechpartner als Berlin-Brandenburger-Dachorganisation und ist Mitglied im Bundesverband der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter e.V. (DVS):

  • Schöffinnen und Schöffen
  • ehrenamtliche Sozialrichterinnen und -richter
  • ehrenamtliche Arbeitsrichterinnen und -richter
  • ehrenamtliche Verwaltungsrichterinnen und -richter
  • ehrenamtliche Finanzrichterinnen und -richter
  • Handelsrichterinnen und -richter

Als Verbandsvertreter durfte ich in der Zeit viele Interessante Gespräche mit der Ministerin für Justiz des Landes Brandenburgs und der Berliner Justizsenatorin sowie den Präsidenten verschiedener Gerichte im Land Brandenburg und Berlin führen: Das Ziel des Austausches war stets die Förderung der Verständigung zwischen Berufs- und ehrenamtlichen Richtern sowie die Teilhabe im Rahmen von verschiedensten Gesetzesinitiativen im Land Brandenburg und Berlin.

Mehr unter https://ehrenamtliche-richter.org